Vater am Strand hat Baby im Arm und küsst es.

Nie gehört:
Was ist Atopie?

Artikel | Lesezeit 2 Min.

Was Atopie mit Allergien zu tun hat.

Wusstest du, dass in vielen Fällen hinter Allergien eine sogenannte Atopie steckt? Doch was ist das genau? Und was hat Atopie mit Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma zu tun? Die wichtigsten Antworten.

Gehören zusammen: Atopie und Allergien.

Atopie bezeichnet eine angeborene Neigung, auf an sich harmlose Umweltreize allergisch zu reagieren. Atopie ist also keine Krankheit, sondern eine genetische Veranlagung. Allergische Symptome zeigen sich erst, wenn diese Veranlagung mit Einflüssen aus der Umwelt zusammentreffen. Dann können Pollen, Milben oder Schadstoffe atopische Krankheiten auslösen. Das Immunsystem feuert dann mit Antikörpern (sogenannten IgE-Antikörpern) gegen eigentlich harmlose Substanzen.

So zeigt sich Atopie: Der atopische Formenkreis.

Atopie zeigt sich in einer oder mehreren Erkrankungen aus dem sogenannten atopischen Formenkreis. Dazu zählen Heuschnupfen, Neurodermitis, allergisches Asthma oder auch Nahrungsmittelallergien. Dabei sind ganz unterschiedliche Organe betroffen: Atemwege, Haut und Darm. Diese atopischen Erkrankungen können einzeln, nacheinander oder auch gleichzeitig auftreten. Da sie eng und komplex miteinander verknüpft sind, ist es wichtig, Heuschnupfen, Neurodermitis, allergisches Asthma und Nahrungsmittelallergien nie isoliert zu betrachten und immer ganzheitlich zu behandeln.

Drei Farbkreise (grün, blau, lila) überlagern sich in der Mitte.

Eine Atopie wird vererbt.

Atopie liegt in der Familie. Wenn ein Elternteil oder beide bereits eine atopische Erkrankung wie Neurodermitis, Heuschnupfen oder allergisches Asthma haben, steigt das Risiko, eine dieser Krankheiten ebenfalls zu bekommen. Bei einem Elternteil mit atopischer Veranlagung liegt das Risiko bei 20 bis 40 %. Bei zwei Allergiker-Eltern sind es schon 40 bis 60 %, und wenn sie noch das gleiche Krankheitsbild haben, werden daraus bis zu 80 %.

So verhinderst du eine Allergiker:innen-Laufbahn.

Falls du bereits allergische Symptome hast, solltest du eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und dich gegebenenfalls möglichst frühzeitig behandeln lassen. Eine frühe Behandlung minimiert das Risiko, dass du weitere Allergien entwickelst („atopischer Marsch“). Mit unserem Ärzt:innen-Finder findest du eine Allergologin oder einen Allergologen in deiner Nähe.


Mehr Artikel

Interessant für dich.

Vater am Strand hat Baby im Arm und küsst es.

Nie gehört: Was ist Atopie?

Juckreiz ist eine echte Folter! Doch statt kratzen und reiben heißt es: ruhig bleiben und richtig reagieren. Wie, erfährst du hier.

Kind füttert Schaf auf einer Wiese.

Sei nicht zu sauber!

Liebe Putzteufel:innen, unvollkommen zu sein ist vollkommen okay! Denn etwas weniger Hygiene kann durchaus helfen, Allergien zu vermeiden.

Zwei Kinder machen das Bett.

So machst du Allergenen den Garaus.

Rund 20.000 allergieauslösende Stoffe gibt es. Zum Glück reagierst du nicht auf alle! Die üblichen Verdächtigen und was du gegen sie tun kannst.


Unsere Services

Das hilft dir weiter!

„Tschüss Allergie“

Unsere Broschüre zeigt dir, wie du Allergiesymptome langfristig linderst.

Mehr Wissen

Die volle Dosis Allergiker:innen-Knowhow.

Atopie ist die Veranlagung zu allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis. Wie du trotz Allergien gut leben kannst, erfährst du auf unseren weiteren Seiten. Mit vielen Tipps, Patient:innen-Storys und geballtem Expert:innen-Wissen.

Newsletter

News für dich.

Bleib auf dem Laufenden in Sachen Hautgesundheit und Allergie. Melde dich dazu einfach für den Newsletter von LETI an.

Jetzt abonnieren